RESIDANCE Tenever

»Stadtteile in Besitz nehmen«


RESIDANCE /

RESIDANCE ist ein Ort der Kooperation mit den umliegenden Einrichtungen im Stadtteil und setzt auf einen fruchtbaren und nachhaltigen Austausch.
Eine Konzeptbeschreibung von RESIDANCE gibt es HIER:


09.04.2002

2001/02 | Linie 25

  Linie 25, Ein gemeinsames Projekt mit der Hochschule für Künste, Bremen Ein Hotelschild am Balkon, Kartoffeln, die von der Zimmerdecke wachsen, Möbel gestapelt, 500 Fotos im Wohnzimmer, Nähmaschinenbilder von Spielplätzen, ein Café als Kunstwerk, Glitzersterne am Geländer. Ungewohnte künstlerische Irritationen entstanden in einem normalen Hochhaus im Stadtteil Tenever am Stadtrand von Bremen. QUARTIER e.V. hatte StudentInnen der Hochschule für Künste aus Bremen dort hin geholt. Sart des Projektes war die Umzugsation im November 2001: Topfblume, Tisch, Sessel und andere Möbelstücke zogen mit der Buslinie 25 nach Tenever. Ein Semester lang wurden 14 leer stehende Wohnungen zu Ateliers auf Zeit. Aus der Begegnung mit dem Stadtteil und seinen Bewohnern wurden künstlerische Werkstätten, Aktionen, Bilder, Objekte und Installationen entwickelt. Zur Abschlusspräsentation kamen viele Besucher und Bewohner des Stadtteils in das Hochhaus Neuwieder Strasse 24, erkundeten die Kunst in über 20 Stockwerken […]

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16.09.1997

1997 | „betreten erbeten“

Auf dem kleinen Platz zwischen den Hochhaustürmen Tenevers …. herrscht buchstäblich Hochspannung. An straff gespannten Seilen herunter vom 16. Stockwerk winden sich drei Tänzerinnen scheinbar schwerelos durch das Luftmeer, verknäulen sich um mitgeführte Stühle, verlieren achtlos Zeitungsseiten, die ihnen wie weiße Vögel auf dem Weg hinunter zum staunenden Publikum vorauseilen … Momentaufnahmen aus mehr als zwanzig betreten erbeten-Projekten zwischen Achim und Bremerhaven. Selbstgesetzte Ziele des Projektverbundes waren die Erforschung und Inszenierung öffentlicher Räume und die Entwicklung der Vernetzung mit anderen Kulturgruppen. Eine ständige Arbeitsgruppe von VertreterInnen der Einrichtungen begleitete die Projektarbeiten. Eine jährliche Fortbildung setzte Akzente und entwickelte mit professionellen KünstlerInnen neue Ansätze und Sichtweisen. Nach vier Projektjahren ließ sich eine Zwischenbilanz ziehen: Der Grad der Vernetzung der Kultureinrichtungen in ihrer unmittelbaren Umgebung und mit Gruppen und Künstlern aus dem Stadtgebiet und dem Umland ist erheblich gestiegen. Existierten zuvor Einzelne […]

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