Kattenturm

»Urbane Vielfalt sichtbar machen«


09.09.2007

Zu Besuch in Australien und in der Antarktis

Kattenturm ist ein Ortsteil im Bremer Stadtteil Obervieland, in dem mehr als 100 verschiedene Nationalitäten miteinander leben. Was liegt da näher, als eine Reise in verschiedene Länder zu initiieren? In der Grundschule in der Alfred-Faust-Straße wurde drei Wochen lang in zwei dritten Klassen thematisch zu verschiedenen Ländern gearbeitet. Entstanden sind zwei unterschiedliche Wandgestaltungen in den Treppenhäusern, die eine in kühlen, die andere in warmen Farben, die jetzt zu einer besseren Orientierung innerhalb der Schule beitragen. Für Australien entwarfen die Kinder Zeichnungen von Tieren, die den Kontinent besiedeln. Beim Bemalen nach Aborigine-Art, der Kunst der australischen Ureinwohner, entstanden Flughunde, Kängurus, Echsen, Koalas und andere Tiere. Die Motive wurden auf Holztafeln übertragen, ausgesägt, bemalt und betupft. In der Antarktis waren die Kinder zu Besuch bei den Pinguinen. Es wurden die verschiedenen Arten der Pinguinfamilien wie Kaiser, Esels-, Adelie-, Felsen- und Goldschopfpinguine etc. […]

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09.11.2006

2006 | Zirkus

  Auf der Obervielander Vielfalt hatten die Besucher die Möglichkeit sich mit Kostümen zum Thema Zirkus zu verkleiden und fotografieren zu lassen. Mit Begeisterung ließen sich Kinder, Besucher und Mitarbeiter aus Institutionen in Obervieland, wie Polizei, Ortsamt, Spielhaus u.s.w. ablichten. Zu dieser Aktion gab es eine Ausstellung im Kulturhaus KATT sowie einen Monatskalender für 2007 für alle beteiligten und Institutionen aus Obervieland/Kattenturm. Beteiligte KünstlerInnen: Kerstin Holst, Helge Siehl. Projektleitung: Kerstin Holst  

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09.11.2006

2006 | CutdenTurm – Schneide den Turm

CutdenTurm – Schneide den Turm Ein künstlerisches Holzwerkstattprojekt von „QUARTIER e. V.“ für Kinder und Jugendliche des Obervielander Ortsteils Kattenturm Dieses Holzdruck- bzw. Holzschnittprojekt beschäftigt sich mit dem signifikanten Begriff der Kattenturmer Ortsteilbezeichnung – dem Turm! Die mit bunten Ornament-Motiven bedruckten 2,40 m, 3 m und 3,60 m hohen Holzsäulen auf dem Platz vor der Kattenturmer Straßenbahn-Haltestelle „Klinikum Links der Weser“ an der Theodor-Billroth-Straße symbolisieren die drei Türme, die im Mittelalter in Kattenturm gestanden und diesem Gebiet seinen Namen gegeben haben. Das inhaltlich künstlerische Arbeiten bezog sich auf die Auseinandersetzung mit dem Thema Turm an sich – was für Türme gibt es, welche Bedeutung haben Türme? Neben den Drucken auf die Stelen wurden auch Papierdrucke gefertigt, die ein Teil der Gesamtpräsentation waren. Mit diesem Projekt sollten Kinder und Jugendliche zeigen, dass sie gemeinsam etwas Großes erreichen können und dass jede […]

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09.11.2006

2006 | Wandbild

Wandbildgestaltung, Agnes-Heineken-Straße Ein Kattenturmer Ortsteilprojekt von „QUARTIER e. V.“ im Rahmen des stadtweiten Bremer Kinderkulturprojektes „Stadt-Bilder-Stadt“ Künstlerinnen bzw. Künstler übertrugen ein von Kindern entstandenes Bild auf zwei große Hauswände der „GEWOBA“ in der Agnes-Heineken-Straße 60 im Obervielander Ortsteil Kattenturm. 2005 hatten u. a. die Künstlerinnen Edeltraut Rath und Gloria del Mazo im Rahmen des Projekts „Stadt-Bilder-Stadt“ des Bremer Kunst- und Kulturvereins „QUARTIER e. V.“ in einem temporären Stadtteilatelier mit Kindern in Kattenturm zusammen gearbeitet. In diesem Projekt ging es um die malerische Erschließung des eigenen Stadtteils, die architektonischen und optischen Besonderheiten, die Wege und geheimen Verstecke im Wohnumfeld der Kinder. Ihre eigene, individuelle Sicht auf ihren Stadtteil stand im Vordergrund: ihre besondere Wahrnehmung, ihr persönliches Augenmerk auf das Aussehen und die Details ihrer Umgebung. Diesen Prozess des gestalterischen Austausches führten Edeltraut Rath und Gloria del Mazo weiter, indem sie ein […]

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09.11.2006

2006 | Figurbetont

Ein Skulpturenprojekt von „QUARTIER“ für Kinder und Jugendliche des Obervielander Ortsteils Kattenturm Der Cato-Bontjes-van-Beek-Platz verwandelte sich zu einer Werkstatt unter freiem Himmel. Bauwagen wurden gefüllt mit künstlerischen Arbeitsmaterialien und Werkzeugen. Segel schützten vor Sonne und Regen. Mit verschiedensten Materialien sollte plastisch gearbeitet und experimentiert werden: In den angebotenen Werkstätten kamen Holz, Speckstein, Draht, Ton, Wachs und Fundstücke zum Einsatz. Drei Wochen lang wurde gehämmert und gebohrt, gefeilt, gebogen und modelliert – die Kinder wurden dabei von Bremer Künstlern angeleitet und unterstützt. Es gab sowohl freie Werkstattangebote, die nachmittags spontan von Kindern und Jugendlichen auf dem Platz wahrgenommen werden konnten, als auch feste Gruppenangebote, die an mehreren Terminen fortlaufend an einem Thema arbeiteten, wie Schulklassen und Kindertagesstätten, Spielhäuser, Bürgerzentrum sowie der Kinder- und Jugendfarm. Zentrales Thema dieser Aktion war Körper und Kommunikation: Die Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer beschäftigten sich mit Proportionen, Körperhaltungen, […]

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09.11.2004

Wasserwesen

am Fleet in Kattenturm Im Sommer des Jahres 2004 fand im Spielhaus Wischmannstraße in Kooperation mit Quartier e.V. und der Künstlerin Iris Reichel das „Fleetprojekt Wasserwesen“ statt. 16 Kinder arbeiteten mit Holz und Farben, die zunächst entworfen, skizziert, gesägt und gestaltet werden mussten. Entstanden sind 16 Wasserwesen, die entlang des Fleetes mit Unterstützung von Stadtgrün auf Stelen aufgestellt wurden. Am 1.12.04 gab es eine Eröffnungswanderung entlang des Fleetes zu den Wasserwesen und einen anschließenden Präsentation der Skizzen und Entwürfe der Arbeiten zu den Holzwasserwesen. Projektzeitraum: September bis Dezember 2004 Beteiligte KünstlerInnen: Iris Reichel Projektleitung: Kerstin Holst Beteiligte Institution: Spielhaus Wischmannstraße

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09.11.2003

2003 | Papierschöpfen

Im Sommer 2003 gab es eine Ferienaktion im Werkstattsbüro von Quartier in Kattenturm. Es konnten Papierschöpfrahmen gesägt und gebaut und mit Kaninchendraht bespannt werden. Papuermulche wurde hergestellt , Naturmaterialien wie Blumen und Gräser wurden gesammelt um sie der Papiermulche hinzu zu fügen. Es entstanden ganz verschiedene Papiere die teilweise auch mit Naturfarben wie Farbe aus Zwiebeln und roter Beete eingefärbt wurden. Diese Papiere wurden zum Teil zu Papierreliefs weiterverarbeitet oder waren gar selbst das Kunstwerk! Beteiligte Institutionen: Spielhaus Wischmannstrasse und Kinder aus Kattenturm Projektleitung: Kerstin Holst  

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09.11.2003

2003 | Niki de Saint Phalle

  Die Formen- und Farbenwelt der Künstlerin NIKI DE SAINT PHALLE • Im Funpark baute der Künstler Fritz Denning mit Kindern an großen und kleinen rollenden Skulpturen aus verschiedenen Materialien, die auch bemalt wurden. • Auf dem Cato- Bontjes-van-Beek-Platz sägte und bemalte der Künstler Arnold Stach mit Kindern Holzskulpturen. • Auf Kinder u. Jugendfarm in Habenhausen lud die Künstlerin Dorothea Sander zur Arbeit mit Modelliermasse ein. • Im Kulturhaus KATT baute die Künstlerin Iris Reichel mit Kindern eine Fantasiestadt aus Knete, Modelliermasse, Steinen, Hölzern, Draht und Federn, • wurden Leinwände aufgespannt und mit Künstlerfarben Bilder gemalt, angeleitet von Kerstin Holst, • baute Fritz Denning mit Kindern Fantasiegestalten aus Draht, Stoff und Farben, • Arnold Stach konstruierte mit allen gemeinsam große und kleine „Schießbilder“, gefüllt mit Farbbeuteln und • Dorothea Sander baute mit Kindern an einer großen Figur aus Pappmache, Papier, […]

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08.08.1994

1994 | Himmelsgalerie

Die Kattentürmer Hochhausgiganten zeigten sich im Juni 1994 endlich von ihrer kunststiftenden Seite: Sie trugen Seilkonstruktionen, an der die riesigen Gemälde und Kreationen großer und kleiner Kattentürmer Künstler am Himmel schwebten. Auf bis zu 100qm großen Spinnakerflächen wehten farbige Erdkugeln, exotische lange Hühner und kriechende Gespenster in 40m Höhe. Auf einem der Textilbilder sieht man sogar die Schöpfer selber: Die Kinder vom Hort Stichnathstraße haben eine große Erdkugel gemalt und sich dann alle im Kreis drumherum gelegt. Sie übertrugen sie ihre Umrisse mit bunter Farbe auf die Leinwand und schweben als Abbilder am Himmel und beweisen so, dass Neubaustadtteile nicht nur Platz zum Wohnen und Schlafen bieten sondern auch (Luft-)Raum zum Träumen. Die Idee wurde von Künstlern aus anderen Hochhaussiedlungen Deutschlands aufgenommen und in eigenen Ausführungen an den Himmel gehängt. So in Köln-Chorweiler, wo der Künstlertreff Köln-Nord und die Gesellschaft […]

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