Kreativpotentiale Bremen


Kreativpotentiale Bremen /

»Kreativpotentiale Bremen« ist eine Initiative der Senatorin für Kinder und Bildung und des Senators für Kultur, gefördert durch die Stiftung Mercator im Rahmen des Programms Kreativpotentiale.


19.03.2019

Kreativpotentiale Bremen

Kreativpotentiale Bremen ist eine Initiative der Senatorin für Kinder und Bildung, die seit 2014 gefördert wird von der Stiftung Mercator im Rahmen des Stiftungsprogramms „Kreativpotentiale“. In der laufenden zweiten Förderphase (November 2017 – Oktober 2020) unterzeichneten die Senatorin für Kinder und Bildung und der Senator für Kultur erstmals gemeinsam die Fördervereinbarung mit der Stiftung Mercator für das Bundesland Bremen. Das Bremer Programm unterstützt weiterführende Schulen bei der Entwicklung eines kulturellen Profils und ist getragen von der Auffassung, dass kulturelle Bildung die Gestaltung individueller Zugänge zum Lernen bereichern kann und im Umgang mit heterogenen Lerngruppen, bei Sprachförderung und der Kreativitäts- und Persönlichkeitsentwicklung zusätzliche Handlungsoptionen eröffnen kann. Qualitätsmerkmale und Gelingensbedingungen für kulturbezogene Schulentwicklungsvorhaben werden entwickelt sowie kulturelle Praxisprojekte realisiert. Kulturelle Bildung soll damit als verbindlicher Bestandteil schulischer Bildung gestärkt werden und als Medium und „Motor“ für einen lebendigen Schulentwicklungsprozess genutzt werden. Ziel […]

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14.02.2019

Fortbildungen

Seit 2015 liegt der Fokus der Begleitung der Programmschulen bei „Kreativpotentiale Bremen“ auf der nachhaltigen Verankerung kultureller Bildung in der Schule. Diese ist nur in Verbindung mit einem Schulentwicklungsprozess erfolgreich. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Fort- und Weiterbildung von Schulleitungen, Lehrer*innen, sonstigem pädagogischen Personal sowie Künstler*innen. Neben der Begleitung der kulturellen Praxis an den sieben Bremer Kreativpotentiale-Schulen und dem Element der Programm-Evaluation sind Fortbildungen für die am Programm beteiligten pädagogischen und künstlerischen Akteur*innen ein zentrales Element von „Kreativpotentiale Bremen“. Die Fortbildungen werden von einer Arbeitsgruppe konzipiert und organisiert. Diese umfasst Claudia Beißwanger von der Quartier gGmbH, Renate Raschen und Ulrike Osten von der Bremer Senatorin für Kinder und Bildung sowie Dr. Dietmar Ludwig und Katy Scheller vom Bremer Landesinstitut für Schule. Alle Kreativpotentiale-Fortbildungen werden von ausgewiesenen regionalen wie bundesweiten Expert*innen durchgeführt. Die Fortbildungen sind für die am Programm beteiligten […]

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14.02.2019

Kulturelle Praxis

Neben der Schulentwicklung ist die Begleitung der sieben Programmschulen hinsichtlich ihrer kulturellen Praxis ein zentraler Aspekt von „Kreativpotentiale Bremen“. Die Quartier gGmbH berät die Programmschulen bei der Konzeption sowie der Umsetzung verschiedener Praxisformate. Diese können zeitlich begrenzt sein, aber auch kontinuierliche Angebote z.B. im Wahlpflichtbereich umfassen. Die an „Kreativpotentiale Bremen“ beteiligten Schulen werden darin ermutigt, sich nicht nur mit einer bestimmten künstlerischen Sparte auseinanderzusetzen, sondern den Schüler*innen und Lehrer*innen unterschiedliche Künste zugänglich zu machen. Die vier Prozessbegleiter*innen von Quartier legen dabei auch Wert darauf, dass Schulen sich auch als Akteure in ihren Stadtteilen verstehen und die angestoßenen künstlerischen Prozesse nicht nur in die Schule hinein, sondern auch in den Stadtteil hinaus strahlen. Quartier vernetzt die Programmschulen mit Künstler*innen sowie Kultur- und Stadtteileinrichtungen und unterstützt bei einer effektiven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zur Implementierung einer nachhaltigen kulturellen Praxis gehört auch eine erfolgreiche Fördermittel-Akquise. […]

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14.02.2019

Formatprojekte

2014 und 2015 haben im Rahmen der ersten Förderphase von „Kreativpotentiale Bremen“ sechs allgemeinbildende und berufsbildende Schulen unterschiedliche, von der Quartier gGmbH entwickelte innovative Kulturformate in Kooperation mit Kulturinstitutionen und Künstler*innen erprobt. Die Projekte waren auf die speziellen Bedarfe und Rahmenbedingungen der Schulen zugeschnitten, mit finanziellen wie personellen Ressourcen ausgestattet und wurden intensiv begleitet und evaluiert. Die Schulen wählten verschiedene Wege, die Kulturformate in ihre Jahresplanung zu integrieren, zum Beispiel als wöchentliches Zeitfenster im Stundenplan eines gesamten Jahrgangs oder in Form von Werkstattwochen, die über das Schuljahr verteilt wurden. Am Ende jeder Projektphase standen öffentliche Präsentationen der Produktionen im Stadtteil. Die Schülerinnen und Schüler erhielten darüber hinaus Einblicke in künstlerische Berufe und Arbeitsfelder, so dass auch die Berufsorientierung ein begleitender, aber nicht unwesentlicher Aspekt der Vorhaben war. Foto: Marianne Menke

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14.02.2019

KunstWerkStadt

KunstWerkStadt hatte einen bildkünstlerischen Schwerpunkt und arbeitete mit starkem Bezug zum Stadtteil (Postleitzahl 28325). Die Werkstatt-Termine dieses Projektes fanden im Schuljahr 2013/14 wöchentlich an der Oberschule an der Koblenzer Straße in Bremen-Ost mit dem gesamten 7. Jahrgang (65 Schüler*innen) in einem festgelegten Stundenplan-Zeitfenster statt. Die Jugendlichen wählten aus den Bereichen Druckgrafik, Architektur, Skulptur, Tanz, Musik, digitale Medien sowie Textil/Mode eine Werkstatt aus. Eine Kooperation mit dem bremer zentrum für baukultur ermöglichte die konkrete Beteiligung der Schüler*innen an einem stadtplanerischen Projekt im Stadtteil. Die öffentliche Präsentation fand im Stadtteilzentrum »OTe« kurz vor den Sommerferien 2014 statt. Bei der Weiterführung der »KunstWerkStadt« im Schuljahr2014/1015 mit den neuen Schüler*innen des 7. Jahrgangs waren Präsentationen während des gesamten Schuljahres sichtbar, z. B. in Form der »pop up«-Galerie Osterholz oder durch Texte und Gedichte aus der Schreibwerkstatt, die in Form von Postkarten verteilt wurden. Foto: Frank Pusch

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14.02.2019

Academy

Das Format »Academy« fand im Schuljahr 2013/14 als Tanzprojekt mit dem gesamten 8. Jahrgang (124 Schülerinnen und Schüler) der Albert-Einstein-Oberschule in Bremen-Osterholz mit wöchentlichen Werkstätten statt. Zum Kennenlernen der unterschiedlichen Tanzstile und Workshop-Angebote wurde zu Beginn der Arbeit eine Projektwoche durchgeführt. Neben Tanzwerkstätten konnten sich die Schüler*innen für eine Kostüm-, Bühnenbild-, Musik- oder Bildhauerwerkstatt entscheiden. Am Schuljahresende wurde die Tanztheaterproduktion »Siehst Du mich« im Stadtteilkulturzentrum in Bremen-Osterholz gezeigt. Im darauffolgenden Schuljahr startete »Academy« als Tanzprojekt mit dem gesamten 8. Jahrgang der Wilhelm-Olbers-Oberschule in Bremen-Hemelingen und einer veränderten Konzeption: Die künstlerischen Werkstätten fanden an dieser Schule nicht wöchentlich, sondern blockweise statt: Vier Projektwochen lang wurde über das Schuljahr 2014/15 verteilt das Tanztheaterstück »unterwegs« mit der Tanzkompagnie de LOOpers erarbeitet. Das Projekt endete im Sommer 2015 mit einer Open Air-Aufführung. Darüber hinaus wurde der Aufbau einer schulübergreifenden Tourneetanzgruppe für besonders talentierte Schüler*innen im […]

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