Projekte 1988 - Heute

»Der Kern unserer Projekte ist, dass wir Menschen die Möglichkeit geben, ihre Umwelt zu gestalten.«


Was wir treiben /

Sie möchten wissen, in welchen Projekten wir uns engagieren? Hier finden Sie alle Projekte seit 1988 im Überblick.


07.12.2008

Deutscher Kinderpreis

Deutscher Kinderpreis für „Götterspeise und Suppenkasper“ 15 Projekte aus ganz Deutschland wurden am 22. November 2008 mit dem Deutschen Kinderpreis ausgezeichnet. In der Kategorie „Kinder bewegen Kultur“ gewann QUARTIER hierbei den 1. Preis. Das stadtweite Bremer Kinderkulturprojekt befasste sich mit kulinarischen Genüssen, mit der Zubereitung von Nahrung und dem gemeinsamen speisen und genießen. Insgesamt hatten sich rund 350 Initiativen aus der gesamten Bundesrepublik beworben. Ausgezeichnet wurde in fünf Kategorien: „Kinder bewegen die Welt“, „Kinder bewegen Deutschland“, „Kinder bewegen Unternehmen“, „Kinder bewegen die Stadt“ und „Kinder bewegen Kultur“. www.goetterspeise-quartier.de/

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09.11.2008

Gangster als Lebenstraum?

Das Klischée hält sich hartnäckig, Jugendliche aus Tenever sind sowieso alle Gangster. Warum dann nicht gleich auch Gangster werden? Alles was man können muss ist eine Knarre zu halten und „Hände hoch“ zu schreien! Aber Gangster werden, lohnt sich das überhaupt? Mit dieser Frage ist Quartier an die Jugendlichen aus Tenever herangetreten. In halbjährigen Werkstätten untersuchten ca. 70 Schüler gemeinsam mit professionellen Künstlern, ob man als Gangster wirklich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. Inspiriert von den Texten „Helges Leben“ und „Novemberschnee“ entstand ein Theaterstück, in dem Frau Tod und Herr Leben darum wetten, ob die Menschen wirklich schlecht sind, oder nicht. Parallel dazu haben in der Kunstwerkstatt die Schüler Figuren hergestellt, mit denen eine Foto-Gangsterstory inzeniert wurde. An zwei Wochenenden arbeiteten die Jugendlichen außerdem mit Fachkräften in verschiedenen Handwerkswerkstätten. Hier stellten sie Werbeträger, Bühnenbild, Kostüme, Elektrik, Licht- und Toneinrichtung […]

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09.11.2008

„spring in autumn“

Tanzproduktion mit 85 Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Ost, der Wilhelm-Kaisen-Schule, der Wilhelm-Olbers-Schule und der Freien Waldorfschule Touler Straße Musik: „Appalachian Spring“ gespielt von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung Roland Böer „Focus, boys and girls!“ Ein Vogelschwarm schwebt durch die Riesenhalle der ehemaligen Bahnhofspost. Bäume wachsen und vergehen, junge Paare finden sich und gründen Familien. Royston Maldooms Tanztheater „Spring in Autumn“ erzählt vom Alltag der Siedler in den einsamen Appalachian Mountains. Dabei geraten die hiphop-gewöhnten acht- bis sechzehnjährigen Akteure in zunächst höchst irritierende Berührung mit zeitgenössischem Tanztheater… Wilfried van Poppel, Amaya Lubeigt und Gregor Dreykluft von DE LooPERS leiteten die ersten zwei Trainingswochen in der alten Bahnhofspost. Zwei Wochen vor der Premiere war auch Maldoom vor Ort und übernahm auf seine charismatischen Art die Probenarbeit. Das Gespür für den eigenen Körper zu sensibilisieren, das Selbstwertgefühl wie auch soziale […]

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09.11.2008

Papieranien

Wir reisen in 15 Tagen durch Papieranien! Drei Wochen lang standen im Bremer Ortsteil Kattenturm wechselnde Werkstätten unter Bäumen auf dem Scotlandweg (Jasper-Oelrichs-Straße), in denen das Kunstprojekt „In 15 Tagen durch Papieranien“ stattfand. Fünfzehn Tage, Montags bis Freitags, leiteten KünstlerInnen Kinder und Jugendliche rund um das Thema „Papier“ an. Es wurde Papier gefaltet, geklebt, geschnitten, gerissen und geknüllt. Mit Papier wurde Musik gemacht, Papier zum Fliegen gebracht und selber Papier hergestellt. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag gab es für alle Interessierten aus dem Ortsteil nachmittags ein offenes Mitmachatelier. Zusätzlich trugen KiTas und Schule mit Pädagogen, Eltern und Kindern mittwochs zu den kreativen, kulinarischen Erlebnissen „Kaffe&Kunst“ bei. Der Präsentation am Werkstattort folgte dann eine Ausstellung der Werke in der Galerie Inkatt vom 25. bis 29. August 2008. Projektzeitraum: 30.06.08 bis zum 18.07.08 Beteiligte Künstler: Björn Goß, Kerstin Holst, Jörg Jendrtzok, Petra […]

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09.11.2008

Musterhaft

Musterhaft – ein textiles Kunstprojekt Woher kommen all die Muster auf den Stoffen, Teppichen, Tapeten und Fliesen? Und was bedeuten sie? Ein eigenes Muster zu entwerfen und herzustellen – dazu waren Jugendliche und Erwachsene unterschiedlichster Kulturen eingeladen. Die über 60 Teilnehmerinnen türkischer, kurdischer, libanesischer, äthiopischer, polnischer, russischer, griechischer, philippinischer, srilanekesischer und deutscher Herkunft setzten sich vielfältig mit dem Thema auseinander. In der künstlerischen Textil- und Druckwerkstatt sind wunderschöne Muster entstanden, auf Stoff gedruckt, gestickt, gebatikt und gestempelt worden. 81 Musterstücke wurden zu drei großen Bildteppichen zusammengenäht und in einer Abschlußausstellung präsentiert. Projektzeitraum: Mai 2008 bis Juni 2008 Präsentationen: 8. Juli 2008, im Atrium von QUARTIER Tenever (2.Stock der Otto-Brenner-Allee 46) Beteiligte KünstlerInnen: Susanne Bollenhagen, Helga Wiese, Anke Mauser, unterstützt von Joanna Sadkowski. Werkstattleitung: Dorothee Wunder, Ethnologin/Grafikerin Projektleitung: Andrea Siamis, Kulturpädagogin, Quartier gGmbH

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09.11.2008

Minutenskulpturen

Mein absurder Alltag – Skulptur für eine Minute Mein absurder Alltag war ein Kunstprojekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Bremer Stadtteil Kattenturm, in Anlehnung an die One-Minute-Sculptures des österreichischen Künstlers Erwin Wurm Quartier ging es dabei um die Frage: „Was ist eine figurale Skulptur; was definiert sie und was konstituiert die Skulptur?“ Wir beschäftigen uns mit der Idee, den Menschen selbst zur Skulptur, zum Kunstwerk werden zu lassen. Menschen mit Alltagsgegenständen sollten aus ihrem normalen gesellschaftlichen Kontext heraus genommen werden um sie in einen neuen, temporären und ungewohnten Zusammenhang zu stellen. Die Darstellungen können dadurch an eine absurde, seltsame Welt erinnern, in der die Protagonisten in stoischer Selbstverständlichkeit und ernsthafter Konzentration irritierende Handlungen vollführen. Ein Dialog mit dem Alltag, der mit Humor in einen neuen Kontext gestellt wurde. Die Minutenskulpturen zum Thema „Mein absurder Alltag“ brechen mit dem „Normalen“, […]

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09.11.2008

Land-Art-Kattenturm

Landart war ein Kinderkulturprojekt im Bremer Stadtteil Kattenturm, in dem das Alltägliche und vermeintlich Bekannte in einer Landschaft neu entdeckt werden sollte. Diese Entdeckung war Ausgangspunkt für neue Ideen und Veränderungen. Wir arbeiteten in und mit der Natur. Die Landschaft rund um das Spielhaus Wischmannstraße war das Atelier. Wir gestalteten auf kleinstem Raum und auf einem größeren Landstrich. Mit bloßen Händen und mit Spaten wurde die Natur zu Kunstwerken. Die meisten Werke waren vergänglich und wurden deshalb fotografiert, solange das möglich war. Uns interessierte, besondere Orte aufzuspüren. Wir wurde achtsam und schärften unsere Sinne. Formen, Farben, Linien und Strukturen waren zu entdecken. Wir spielten mit der Zerstörbarkeit unserer Werke, Spuren wurden hinterlassen. Wir fragten uns: „Können wir physikalische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzen?“ Wenn wir Glück hatten, stellte sich beim Tun innere Ruhe ein. Manchmal brauchten wir viele Hände und schleppten […]

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09.11.2008

KATtonTURM

Im Ortsteil Kattenturm in Bremen gestalteten Kinder und Jugendliche unter Anleitung von Bremer Künstlern aus 224 Tonreliefs einen Turm mit einer Höhe von 4,20m und einer Breite/Tiefe von 1, 25m, den KATtonTURM. Seit Juli 2008 krönt er nach einjähriger Werkstattphase einen ehemals leeren Betonsockel an der Agnes-Heineken-Straße/Ecke Jasper-Oelrichs-Straße(Scotlandweg) in der Mitte des Stadtteils. In der Durchführungsphase wurden in verschiedenen Werkstätten Tonreliefs in 30 x 30 cm Größe zum Thema „Fabelwesen“, „Masken“ und „Ornamente“ gestaltet. Die Kinder und Jugendlichen konnten eigene Ideen zu ihrem Relief skizzieren. Nachdem der Entwurf gezeichnet war, ging es an die dreidimensionale Realisierung des Reliefs in Ton. Zum Schluss bemalten die Kinder und Jugendlichen ihre Arbeiten mit Glasurfarbe. Nach mehrwöchigem trocknen wurden dann die Tonkacheln wasser-und frostfest gebrannt. Über Monate war ein Brennofen, der wahre Hauptakteur des Projektes, Tag und Nacht im Einsatz. Im Juni 2008 begann […]

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