Die Fortbildung kik - Künstler in der Kulturarbeit bietet zurzeit 10 Kulturschaffenden verschiedener Disziplinen (Bildende Kunst, Theater, Musik, Tanz, ...) die Chance sich für die Planung, Umsetzung und Vermarktung künstlerischer Projekte in der Kulturarbeit zu qualifizieren und Grundlagen im Projektmanagement zu erwerben. In der praktischen Arbeit entstehen Projekte in Kooperation mit Schulen, kulturellen und sozialen Einrichtungen, Wohnungsbaugesellschaften und Stadtteilmarketing.
kik läuft als Qualifizierungsmaßnahme (Injob) in Vollzeit (30 Wochenstunden) für ALG II Empfänger und wird gefördert von der Bremer Arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales (BAgIS) und der Bremer Arbeit GmbH (bag).
Anmeldung über BAgIS laufend möglich
Durchführung von Projekten:
Künstlerische, organisatorische und konzeptionelle Mitarbeit in existierenden Kulturprojekten, Entwicklung und Umsetzung eigener Projektideen in Zusammenarbeit mit Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen, Wohnungsbaugesellschaften, Einzelhändlerverbänden.
Projektbegleitung:
Die Teilnehmenden arbeiten mit erfahrenen kulturpädagogischen Fachkräften von QUARTIER zusammen; Beratung, Coaching.
Qualifizierung:
durch Fachreferenten.
Ziel ist die Teilnehmenden zur eigenständigen Projektentwicklung und Projektrealisierung zu qualifizieren, um so eine überwiegend selbständige Existenz als Künstler abzusichern. Entsprechend werden Angebote im Bereich Mittelakquise, Kulturförderung, EDV (Grafik/Design), Organisation und Durchführung konkreter Aufgaben und Projekte, Projektmanagement und Projektcontrolling / Abrechnung, Existenzgründung für Freiberufler gemacht.
Info:
Quartier gGmbH - kik - Bahnhofstr. 28-31 - 28195 Bremen - Tel 0421-2223620 - Fax 0421-5251609
e-mail: kik@quartier-bremen.de
Kik-Teilnehmende waren entscheidend an folgenden Quartier-Projekten beteiligt:
"Teneverparadies", "Made in Tenever", "Phoenix"
im Rahmen der Stadtteilumgestaltung Tenever gelang es, künstlerische Projekte in eine groß angelegte Imagekampagne zum Stadtumbau West einzubetten (2004 - 2006).
Phoenix3, "Tenever hebt ab" Künstler gestalteten ein Stadtteilfest (2004);
Made in Tenever, Gebrauchtes neu erfinden, Recyclingdesign-Messe im Hochhaus (2005);
Teneverparadies, eine Performance zur Stadtteilsanierung auf den Balkonen eines Hochhauses (2006).
"upsign"
Mit "upsign" gelang es Teilnehmerinnen Werkstätten zur Herstellung künstlerisch inspirierter Produkte aus Recyclingmaterialien einzurichten und zu betreiben. Ab dem 1.März 2007 hat diese Werkstatt einen festen Standort in Kattenturm. Der ökologische Produktionsansatz von upsign soll in einem offenen Werkstattladen fortgeführt und durch parallel angebotene Fortbildungsbausteine sowie den Aufbau eines Vertriebes ergänzt werden.
"EINLaden"
Das Projekt "EINLaden" in Zusammenarbeit mit Werberingen von Einzelhändlern und Stadtteilmarketingbüros gestaltet leer stehende Läden als Aktionsfläche für Künstler und Passanten (2004 - 2005).
"Schön hier"
Das Postkartenprojekt "Schön hier" nutzt den touristischen Blick, um die Bedeutung alltäglicher Lebensorte zu reflektieren. In vier Bremer Stadtteilen gingen Bewohner auf die Suche nach ihren Lieblingsorten. Mit einer Wegwerfkamera machen die Beteiligten Fotos. Unter der Anleitung von Künstlern entstanden daraus Ansichtskarten in klassischer Form. Eine Stadtteiljury wählte daraus Motive aus, die anschließend in hoher Auflage gedruckt und verkauft wurden (2004 - 2006).
"Was gibt mir den Kick",
Jugendkulturprojekt mit Jugendlichen aus der Neustadt und Danzig (2006).
"Fliegender Teppich",
Lesungen Neustädter Persänlichkeiten für Kinder, in Zusammenarbeit mit der Schwankhalle (2006).
Darüberhinaus haben kik-Teilnehmende zum Gelingen zahlreicher kleinerer Projekte beigetragen.

