»Der Kern unserer Projekte ist, dass wir Menschen die Möglichkeit geben, ihre Umwelt zu gestalten.«


Reise nach Freiland_Cover

Die Reise nach Freiland /

Schulprojekt

Eine Reise ist nicht wie die andere. Es gibt Abenteuerreisen, langweilige Reisen, sogar traurige Reisen. Manche muß man zu Fuß zurücklegen, andere genießt man vom Fenster eines Zuges aus oder an Bord eines Schiffes.

Wir haben mit den Kindern aus der Alfred-Faust-Schule „Die Reise nach Freiland“ unternommen. Als einziges Verkehrsmittel hatten wir die Phantasie, als einzigen Treibstoff die Neugier und den Spaß.
Keine Zensur, kein kritisches Urteil lauerten um die Ecke, jede Furcht, sich zu blamieren war unbegründet. Wer in sich keine Neigung zum Dichten entdeckte, hatte die Gelegenheit, ein Bild zu malen, eine kleine pantomimische Etüde vorzuführen oder einfach zu erzählen, was ihm gerade einfiel.

An Themen fehlte es nicht: Träume, erfüllte und geheime Wünsche, phantastische Geschichten, Erinnerungen, Witze, Märchen. Manchmal griffen die Kinder nach einem Bleistift, ein andermal nach dem Mikrofon, um sich schneller ausrücken zu können. Individuelles Schaffen wechselte mit Kreativität im Team, die Arbeit verschmolz mit dem Spiel. Und alle, die Kinder genauso wie wir Erwachsene, lernten: Das ein Wort weder nur eine Gruppe Buchstaben noch ein bloßes

Verständigungsmittel ist, sondern zugleich ein hervorragendes Material, aus dem man Bauten voller Schönheit, Originalität und schöpferischen Muts errichten kann. Und daß es nur Lust und ein bißchen Geduld braucht. Es sagt aus, worüber „die Kleinen“ heutzutage nachdenken, wovon sie träumen, womit sie leben.

Projektzeitraum: 10 Wochen
Beteiligte KünstlerInnen:
Projektleitung: Uschi Nickel−Funck, Iva Procházková, Ivan Pokorny
Realisation: Marcel Pouplier


Dieser Artikel wurde von Karin Scharfenort veröffentlicht.
Kategorie(n): PROJEKTE | Tag(s):
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