Kattenturm

»Urbane Vielfalt sichtbar machen«


03.02.2014

KattenTürme – ein Kulturbündnis für Obervieland

Was ist Obervieland und wenn ja, wie viele? Der Kattenturm war ein Festungsturm, drum herum Bauernhöfe, Felder. Heute ist der Stadtteil vielgestaltig: dörfliche Strukturen, Einfamilienhäuser, mehrgeschossige Neubausiedlungen mit hohem Migrationsanteil. Was also ist die Identität von Obervieland? Vielleicht muss sie erst entstehen!  In künstlerischen Werkstätten (Tanz, Mode, Skulptur, Druck) setzen sich Jugendliche gemeinsam mit Künstlern mit dem Bild ihres Stadtteils auseinander. Die Jugendlichen kommen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, manche sind arbeitslos oder unbegleitete Flüchtlinge. Die Werkstätten arbeiten ab Februar, für Juni sind die ersten Präsentationen geplant. KattenTürme ist ein Kooperationsprojekt von QUARTIER mit dem Bürgerhaus Obervieland, der Allgemeinen Berufsschule, dem Gymnasium Obervieland und der Oberschule Habenhausen – finanziert aus dem Bundesprogramm „Bündnisse für Bildung“.

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26.08.2013

Schülerfirma “K-Tower” – herausragende “Bildungsidee”

Die Schülerfirma „K-Tower“ am Förderzentrum Obervieland wurde am 20. Juni 2013 als herausragende „Bildungsidee“ im bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgezeichnet. Die Schüler produzieren in ihrer Schülerfirma selbstbedruckte T-Shirts für Sportvereine, Schulen und Unternehmen. Dafür müssen sie eine Reihe kaufmännischer, logistischer und künstlerischer Fertigkeiten ausbilden.

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26.07.2012

Lügen wie gedruckt

Lügen wie gedruckt Lügengeschichten machen Spaß – ganz besonders, wenn man sie selbst schreibt und illustriert! Diese Erfahrung machten die Besucher der Druckwerkstatt von QUARTIER, denn hier wurden sie aufgefordert zu lügen bis sich die Balken biegen!

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26.07.2012

Meine Welt Zuhause

„Meine Welt Zuhause“ ist eine künstlerische Reise, die sich vor allem mit der emotionalen Bindung der Schüler an ihr Zuhause auseinandersetzt. Von einem Künstler betreut, arbeiten die Kinder in Kunstwerkstätten an ihren Ideen: Wie soll mein Zuhause sein? Wann fühle ich mich zuhause? „Meine Welt Zuhause“ ist Teil des interdisziplinären Kulturprojekts „zuhause.anderswo“ und greift die Idee der Kunstinstallation ZON-MAI auf, mit deren Präsentation die Kooperation von QUARTIER, dem Institut français Bremen, der bremer shakespeare company und dem steptext dance project im April startete.

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06.11.2010

ICH & DU-BUCH

Projektbeschreibung: QUARTIER plant 2010 eine Kooperation mit 4 Grundschulen/Ganztagsschulen in Neubaustadtteilen, so genannten sozial benachteiligten Stadtteilen: in Kattenturm mit der Ganztagsschule Stichnathstrasse, in Huchting mit der Ganztagsschule Robinsbalje und in Osterholz-Tenever mit der Ganztagsschule Andernacher Straße und der Betreuungsschule Pfälzer Weg. In diesen Stadtteilen besteht durch die Zusammenarbeit von Schulen an den kulturpädagogischen Projekten von QUARTIER bereits eine langjährige Tradition, die auch immer eine Kooperation zwischen Kunst und ästhetischer Bildung/Pädagogik darstellt. Die Kooperation ‚Kulturpatenschaften’ zwischen QUARTIER und Grundschule stellt eine neue und intensive Auseinandersetzung mit einem von QUARTIER initiierten Thema dar.

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09.11.2009

Kattenturmer Paradiesvögel

Bunte und exotische Vögel zogen im Sommer für drei Wochen ihre Kreise um den Cato-Bontjes-van-Beek-Platz. Während dieser Zeit kreierten Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil in einem zentralen, offenen Zirkuszelt unter Anleitung Bremer Künstler/innen die verschiedensten Paradiesvögel.

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09.11.2008

Papieranien

Wir reisen in 15 Tagen durch Papieranien! Drei Wochen lang standen im Bremer Ortsteil Kattenturm wechselnde Werkstätten unter Bäumen auf dem Scotlandweg (Jasper-Oelrichs-Straße), in denen das Kunstprojekt „In 15 Tagen durch Papieranien“ stattfand. Fünfzehn Tage, Montags bis Freitags, leiteten KünstlerInnen Kinder und Jugendliche rund um das Thema „Papier“ an.

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09.11.2008

Minutenskulpturen

Mein absurder Alltag – Skulptur für eine Minute Mein absurder Alltag war ein Kunstprojekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Bremer Stadtteil Kattenturm, in Anlehnung an die One-Minute-Sculptures des österreichischen Künstlers Erwin Wurm Quartier ging es dabei um die Frage: „Was ist eine figurale Skulptur; was definiert sie und was konstituiert die Skulptur?“ Wir beschäftigen uns mit der Idee, den Menschen selbst zur Skulptur, zum Kunstwerk werden zu lassen. Menschen mit Alltagsgegenständen sollten aus ihrem normalen gesellschaftlichen Kontext heraus genommen werden um sie in einen neuen, temporären und ungewohnten Zusammenhang zu stellen. Die Darstellungen können dadurch an eine absurde, seltsame Welt erinnern, in der die Protagonisten in stoischer Selbstverständlichkeit und ernsthafter Konzentration irritierende Handlungen vollführen. Ein Dialog mit dem Alltag, der mit Humor in einen neuen Kontext gestellt wurde. Die Minutenskulpturen zum Thema „Mein absurder Alltag“ brechen mit dem „Normalen“, […]

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09.11.2008

Land-Art-Kattenturm

Landart war ein Kinderkulturprojekt im Bremer Stadtteil Kattenturm, in dem das Alltägliche und vermeintlich Bekannte in einer Landschaft neu entdeckt werden sollte. Diese Entdeckung war Ausgangspunkt für neue Ideen und Veränderungen. Wir arbeiteten in und mit der Natur. Die Landschaft rund um das Spielhaus Wischmannstraße war das Atelier. Wir gestalteten auf kleinstem Raum und auf einem größeren Landstrich. Mit bloßen Händen und mit Spaten wurde die Natur zu Kunstwerken. Die meisten Werke waren vergänglich und wurden deshalb fotografiert, solange das möglich war. Uns interessierte, besondere Orte aufzuspüren. Wir wurde achtsam und schärften unsere Sinne. Formen, Farben, Linien und Strukturen waren zu entdecken. Wir spielten mit der Zerstörbarkeit unserer Werke, Spuren wurden hinterlassen. Wir fragten uns: „Können wir physikalische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzen?“ Wenn wir Glück hatten, stellte sich beim Tun innere Ruhe ein. Manchmal brauchten wir viele Hände und schleppten […]

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09.11.2008

KATtonTURM

Im Ortsteil Kattenturm in Bremen gestalteten Kinder und Jugendliche unter Anleitung von Bremer Künstlern aus 224 Tonreliefs einen Turm mit einer Höhe von 4,20m und einer Breite/Tiefe von 1, 25m, den KATtonTURM. Seit Juli 2008 krönt er nach einjähriger Werkstattphase einen ehemals leeren Betonsockel an der Agnes-Heineken-Straße/Ecke Jasper-Oelrichs-Straße(Scotlandweg) in der Mitte des Stadtteils. In der Durchführungsphase wurden in verschiedenen Werkstätten Tonreliefs in 30 x 30 cm Größe zum Thema „Fabelwesen“, „Masken“ und „Ornamente“ gestaltet. Die Kinder und Jugendlichen konnten eigene Ideen zu ihrem Relief skizzieren. Nachdem der Entwurf gezeichnet war, ging es an die dreidimensionale Realisierung des Reliefs in Ton. Zum Schluss bemalten die Kinder und Jugendlichen ihre Arbeiten mit Glasurfarbe. Nach mehrwöchigem trocknen wurden dann die Tonkacheln wasser-und frostfest gebrannt. Über Monate war ein Brennofen, der wahre Hauptakteur des Projektes, Tag und Nacht im Einsatz. Im Juni 2008 begann […]

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