»Urbane Vielfalt sichtbar machen«


Land-Art-Kattenturm /

Landart war ein Kinderkulturprojekt im Bremer Stadtteil Kattenturm, in dem das Alltägliche und vermeintlich Bekannte in einer Landschaft neu entdeckt werden sollte. Diese Entdeckung war Ausgangspunkt für neue Ideen und Veränderungen.
Wir arbeiteten in und mit der Natur. Die Landschaft rund um das Spielhaus Wischmannstraße war das Atelier. Wir gestalteten auf kleinstem Raum und auf einem größeren Landstrich. Mit bloßen Händen und mit Spaten wurde die Natur zu Kunstwerken. Die meisten Werke waren vergänglich und wurden deshalb fotografiert, solange das möglich war. Uns interessierte, besondere Orte aufzuspüren. Wir wurde achtsam und schärften unsere Sinne. Formen, Farben, Linien und Strukturen waren zu entdecken. Wir spielten mit der Zerstörbarkeit unserer Werke, Spuren wurden hinterlassen. Wir fragten uns: „Können wir physikalische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzen?“ Wenn wir Glück hatten, stellte sich beim Tun innere Ruhe ein. Manchmal brauchten wir viele Hände und schleppten Steine, um einen Turm zu bauen. Bewegung an der frischen Luft war für alle Beteiligten ein Wohltat, man konnte sich mal so richtig austoben. Da das Kinderkulturprojekt in den Sommerferien satt fand, konnten alle Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil teilnehmen, sooft sie wollten und konnten. Für das kulinarische Wohl sorgten die Mitarbeiter des Spielhauses Wischmannstraße und rundeten die Projektwoche genüßlich ab.

Projektzeitraum: 11. bis 15. August 2008
Beteiligte Künstler: Björn Goß, Petra Reiser, Helena Steiner, Oliver Wulf
Projektleitung: Petra Reiser, Helena Steiner
Beteiligte Institution: Spielhaus Wischmannstraße
Teilnehmer: Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil Obervieland in Bremen


Dieser Artikel wurde von reiner_w veröffentlicht.
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