»QUARTIER schafft neue Zugänge zu Kunst und Kultur«


2001/02 | Bildhauerei /

Das Aussengelände des Bürger- und Sozialzentrums Huchting (BuS) ist ein geradezu idealer Ort für die Durchführung der Offenen Sommerwerkstatt BILDHAU. In einem ehemaligen Schulkomplex hat sich das Bürger- und Sozialzentrum angesiedelt und beherbergt inzwischen 19 Einrichtungen, die auf sozialen, ökologischen und kulturellen Ebenen in den Stadtteil hineinwirken .

Ibbenbürener Sandsteine − sortiert und nach Huchting verfrachtet, eine Ulme aus Oberneuland – vor Jahren noch Bestandteil einer Bremer Allee und Hamberger Ton – bzw. was nachbleibt bei formgerechter Herstellung von Ziegeln, das alles lieferte das Ausgangsmaterial für eine Platzgestaltung des BuS, die ein Beziehungsgeflecht zwischen Architektur, Natur und Kunst herstellt. Durch die direkte Teilhabe der im Stadtteil lebenden Menschen wurde auf künstlerischer Basis ein gemeinsamer Erfahrungs- und Bezugsrahmen geschaffen. Die Menschen beteiligen sich an der gestalterischen Veränderung des öffentlichen Raumes und setzen Zeichen in ihrem unmittelbaren Umfeld.

Seit 1991 findet die Offene Sommerwerkstatt BILDHAU unter Anleitung von BildhauerInnen statt. Und viele, die eigentlich „nur mal kurz“ vorbeischauen wollten, liess die Faszination, die sich im schöpferischen Prozess einstellte, nicht mehr los. Die Kontinuität bewirkte, dass sich aus einer bunt zusammengewürfelten Truppe von Interessierten eine KünstlerInnengemeinschaft entwickelte, die mehr verband als nur die Arbeit an Stein, Holz und Ton.

 


Dieser Artikel wurde von reiner_w veröffentlicht.
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