»Kindern Gestaltungshoheit geben«


2000 | Zum Glück /

Ist das Glück schön? Wie laut ist das Glück? Macht das Glück Angst? Welche Farbe hat das Glück?
Mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigten sich im Jahr 2000 im Kinderkulturprojekt „zum Glück“ über 400 Kinder zwischen 3 und 16 Jahren aus ca. 20 Kinder- und Jugendeinrichtungen Bremen und Bremerhaven. Im diesem stadtweiten Kinderkulturprojekt arbeiteten Künstler mit Kindern und Pädagogen im Zeitraum von Mai bis September zusammen.
Die Teilnehmer haben sich mit den glücklichen Momenten ihres Lebens beschäftigt, in kleinen Glückstagebüchern haben sie beschrieben, wie für sie das Glück aussieht, was Glück für sie bedeutet und ihre ganz persönlichen ‚Glücksmomente‘ in Wort, Schrift oder Bild gesammelt.
Begleitend wurden kreative Schreibwerkstätten mit der Autorin Denny Hirschbach angeboten. Dazu gab es Lesungen mit den Bremer Autoren Sabine Heddinga, Will Gmehling, Hortense Ullrich, Heinrich Hannover, Heike Ellermann aus Oldenburg und Veranstaltungen mit den Illustratoren Eckard Twistel, Eva König.
In den jeweiligen Einrichtungen waren Künstler zu Gast und gaben den Kindern gestalterische Anregungen, um ihre Glücksidee darzustellen und diese in Schrift, Bild, Objekten oder als Installationen zu visualisieren. Schauspieler und Tänzer setzten das Glück mit den Kindern in Szenen und kleine Theaterstücke um.
Die Ergebnisse wurden im Kontorhaus in der Schildstraße präsentiert.
Die Glückstagebücher zeigte eine Ausstellung in der Städtischen Galerie.
Die „Zeitdokumente des Glücks“ der Kinder wurden in der ‚Kultourbahn‘ und auf der ‚Leseclubpräsentation‘ im Bremer Rathaus (beides im November 2000) vorgestellt.
Projektzeitraum: Mai bis September 2000
Beteiligte KünstlerInnen: Monika B., Sarah Harjes, Dorit Hillebrecht, Andrea Lühmann, Michael Lund, Martina Salm, Gertraut Schlote, Tom Terhoeven, Antonio Velasco Munoz
Projektleitung: Quartier e.V.
Schirmherr: Der Senator für Inneres, Kultur und Sport, Dr. Bernt Schulte
Gefördert wurde das Projekt vom Senator für Inneres, Kultur und Sport, Literaturförderung, dem Senator für Soziales, Stadtteilbeiräten und Sponsoren (Sparkasse in Bremen, Gewoba, Teppichfirmen u.a.).


Dieser Artikel wurde von reiner_w veröffentlicht.
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