»QUARTIER schafft neue Zugänge zu Kunst und Kultur«


2000 | Die Wiedergeburt der Schatten /

Ein modernes Schattentheaterprojekt

Das Bremer Schattentheaterprojekt „Der Fliegende Holländer“ führte ein altes Medium in das moderne Theater ein. Eine Gruppe aus 35 Bremer Künstlern und Laien der Bereiche Musik, Schauspiel, Tanz und bildende Kunst erstellten in einem vernetzten künstlerischen Schaffensprozeß eine Collage aus Schattensequenzen zu einem totalen Theater. Die Aufführung fand auf einer kreisrunden Schattenwand in einem Rondelltheater statt, in dem 300 Besucher Platz fanden.
Die Entmystifizierung der Illusion ist dabei nur von außen zu erkennen, wo die Aktion der Schauspieler und die Einbeziehung des Lichts in Erfahrung gebracht werden kann. Musik, Sprache der Charaktere und Stimmungen werden in moderner Form präsentiert. Die Mythologie rückt damit näher an die alltägliche Erfahrungswelt des betrachtenden Menschen. Das Schattentheater in seiner eigenständigen Form ist ein Theater, das den Zuschauer grundsätzlich zur Imagination und zum indirekten Mitspiel zwingt. Es entstehen eigene Ideen in den Köpfen der Menschen.

Projektzeitraum:
Beteiligte KünstlerInnen: Katy Aus dem Spring-Blumenthal, Tina Book, Simone Bartels, Katrin Begerow, Stefan Berthold, Hüsnü Cal, Constantin Dorsch, Geraldine Endrizzi, Peter Friemer, Kerstin Frohnert, Hans-Dieter Fromme, Mario Hartmann, Nada Hervey, Nora Husmann, Gero John, Frank Konditt, Kerstin Kratzsch, Marko Mohtadi, Silke Nachtigahl, Ricarda Petersen, Dirk Rademacher, Thorsten Rechow, Erika Rettberg, Thomas Rißmann, Yvonne Schad, Gabriele Schmidt, Sonny Sonnenberg, Claudia Stier, Benedikt Vermeer, Martin Zemke
Projektleitung: Stefan Berthold, Peter Friemer

 
 
 


Dieser Artikel wurde von reiner_w veröffentlicht.
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