»Urbane Vielfalt sichtbar machen«


1994 | Himmelsgalerie /

Die Kattentürmer Hochhausgiganten zeigten sich im Juni 1994 endlich von ihrer kunststiftenden Seite: Sie trugen Seilkonstruktionen, an der die riesigen Gemälde und Kreationen großer und kleiner Kattentürmer Künstler am Himmel schwebten.

Auf bis zu 100qm großen Spinnakerflächen wehten farbige Erdkugeln, exotische lange Hühner und kriechende Gespenster in 40m Höhe. Auf einem der Textilbilder sieht man sogar die Schöpfer selber: Die Kinder vom Hort Stichnathstraße haben eine grosse Erdkugel gemalt und sich dann alle im Kreis drumherum gelegt. Sie übertrugen sie ihre Umrisse mit bunter Farbe auf die Leinwand und schweben als Abbilder am Himmel und beweisen so, dass Neubaustadtteile nicht nur Platz zum Wohnen und Schlafen bieten sondern auch (Luft-)Raum zum Träumen.

Die Idee wurde von Künstlern aus anderen Hochhaussiedlungen Deutschlands aufgenommen und in eigenen Ausführungen an den Himmel gehängt. So in Köln-Chorweiler, wo der Künstlertreff Köln-Nord und die Gesellschaft für Stadterneuerung Ikarus und andere mythische Helden ihren Weg an den Himmel bahnten.

Projektzeitraum: April bis Juni 1994
Beteiligte KünstlerInnen: Barbara Armbruster, Marion Bardorf, Norma Escobar, Ulla Fuchs-Willmann, Sabine Haase, Harry Harries, Uschi Nickel-Funck, Heidemarie Voigt, Petra C.Weithäuser, Karin Wolf
Projektleitung: Uschi Nickel-Funck, Marcel Pouplier

 
 
 


Dieser Artikel wurde von reiner_w veröffentlicht.
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